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Beratung · Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung: die Entscheidung, die du einmal triffst

Ein Rückweg in die gesetzliche Krankenversicherung existiert — er hängt aber an Bedingungen, die du nicht frei wählst. Deshalb ist die wichtigste Frage nicht, welcher Tarif der beste ist, sondern ob die PKV für deine Situation überhaupt die richtige Entscheidung ist. Und wenn du längst versichert bist: ob dein Tarif noch zu deinem Leben passt.

Kennenlernen – 15 Min. Zweitmeinung zu deiner PKV
Zur Orientierung: Angestellte und Selbstständige zahlen meist 500–700 €, Beamtinnen 250–300 €.

Gerade ein Kind bekommen?

2 Monate
ab Geburt

Anmeldung deines Kindes in der privaten Versicherung ohne Gesundheitsprüfung, ohne Wartezeit, ohne Risikozuschlag. Voraussetzung: Ein Elternteil ist dort seit mindestens drei Monaten versichert.

3 Monate

Falls dein Einkommen in der Elternzeit unter die Pflichtgrenze fällt. Dann wirst du sofort wieder versicherungspflichtig und kannst den privaten Vertrag rückwirkend kündigen.

3 Monate
§ 8 SGB V

Für die Befreiung, falls du privat bleiben willst, obwohl du wieder pflichtig würdest. Diese Entscheidung ist unwiderruflich.

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Wo stehst du?
Angestellt Verbeamtet Selbstständig Studium In Elternzeit
Komme ich aus der PKV wieder heraus?
Was passiert mit meinem Beitrag im Alter?
Beitrag gestiegen – muss ich wechseln?
Angestellt

Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte deines Beitrags — und du kannst zurück in die Kasse, wenn dein Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt. Beides fällt genau dann weg, wenn du es am dringendsten brauchst: in Elternzeit oder Teilzeit.

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Verbeamtet

Die PKV ist für dich meist die richtige Wahl — aber nicht automatisch in jedem Tarif. Entscheidend sind dein Beihilfesatz, deine Familiensituation und ob der Restkostentarif abdeckt, was die Beihilfe offenlässt.

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Selbstständig

Der Rückweg in die gesetzliche Kasse geht für dich nur über ein sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis. Ohne Arbeitgeberzuschuss trägst du den vollen Beitrag allein — auch bei Einkommensausfall zählt Krankentagegeld doppelt.

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Studium

Privat ist während des Studiums oft günstiger als die studentische Pflichtversicherung. Der Haken: Nach dem Studium ist der Weg zurück in die Kasse eng — diese Entscheidung wirkt weit über die Studienzeit hinaus.

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Du überlegst noch

Angestellt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, verbeamtet, selbstständig oder in Elternzeit — die Ausgangslage entscheidet über fast alles. Wir rechnen deinen Fall durch, bevor du dich festlegst.

Kurz sprechen · 15 Min. →
Du bist schon privat versichert

Steigende Beiträge, veralteter Tarif, veränderte Lebenssituation. Wir prüfen, ob dein Tarif noch trägt — und ob ein Wechsel innerhalb deiner Gesellschaft möglich ist.

Zur Zweitmeinung →

Warum diese Entscheidung anders ist als andere

Die meisten Versicherungsentscheidungen lassen sich korrigieren. Diese nur eingeschränkt: der Rückweg in die gesetzliche Krankenversicherung setzt voraus, dass dein Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt oder sich dein Status grundlegend ändert. Ab 55 wird er zusätzlich eng.

77.400 €
Jahresarbeitsentgeltgrenze 2026
5.812,50 €
Beitragsbemessungsgrenze/Monat
14,6 % + 2,9 %
Beitragssatz plus Zusatzbeitrag
1.017 € + 244 €
GKV-Höchstbeitrag plus Pflege

Stand 2026, bitte vor Veröffentlichung gegenprüfen.

Gesetzlich Privat 20 Jahre 85 Jahre

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Zwei Systeme, zwei Logiken

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Karte zeigen Praxis Kassenärztl. Vereinigung Kasse Praxis Rechnung an dich Du reichst ein Versicherung erstattet

Was wir uns ansehen

Deine Ausgangslage: angestellt, verbeamtet, selbstständig
Beihilfeberechtigung und Restkostentarif im öffentlichen Dienst
Beitragsentwicklung über die gesamte Laufzeit
Kinder — eine beitragsfreie Familienversicherung gibt es in der PKV nicht
Elternzeit, Teilzeit und Wiedereinstieg
Bei bestehender PKV: Tarifwechsel nach § 204 VVG
Dein Leben

Der Unterschied, der am meisten kostet

Bei Schwangerschaft, Mutterschutz und Elternzeit unterscheiden sich die Systeme am stärksten — und werden am wenigsten beraten.

–3 Monate Vertrag muss laufen Geburt Kind anmelden +2 Monate –9 Mon. +12 Mon.

Die Acht-Monats-Frist: nur so ist das Neugeborene ohne Gesundheitsprüfung mitversichert.

6.960 €
12 Monate Elternzeit, privat versichert, bei 580 € Beitrag
0 €
Dieselbe Zeit, gesetzlich pflichtversichert
77.400 €
Jahresarbeitsentgeltgrenze 2026, brutto im Jahr

Ohne Arbeitgeberzuschuss, weil kein Entgelt gezahlt wird — die teuerste einzelne Zahl in dieser Entscheidung.

210 €

Höchstens vom Bundesamt für Soziale Sicherung, einmalig. Gesetzlich: bis 13 €/Tag. Kein Mutterschaftsgeld vom privaten Versicherer.

Wer mehr verdient

…entscheidet, ob das Kind beitragsfrei mitversichert werden kann. Dieselbe Familie, andersherum verteilt, kostenfrei statt nicht.

Beispiel

Sie verdient 90.000 €, ist privat versichert. Er verdient 55.000 €, ist gesetzlich versichert. Das Kind braucht einen eigenen Beitrag. Wäre sie die gesetzlich Versicherte, wäre es kostenfrei mitversichert.

Wir rechnen gegen deine Rente, nicht gegen dein Gehalt: ein Beitrag, der heute bequem wirkt, kann bei 1.400 € Rente die Hälfte auffressen.

Wenn du dich heute noch nicht entscheiden willst

Gesetzlich versichert

Der Optionstarif

Sichert dir das Recht, später ohne Gesundheitsprüfung in die PKV zu wechseln — deinen Gesundheitszustand, nicht dein Eintrittsalter. Verfällt außerhalb der vereinbarten Fenster.

Privat versichert

Die Anwartschaft

Pausiert deinen Vertrag, etwa im Ausland. Die große Variante erhält Eintrittsalter und Alterungsrückstellung — muss vor der Unterbrechung vereinbart werden.

Was du sonst nirgends liest

Beihilfe verändert die Rechnung

Beihilfesatz steigt im Ruhestand, Restkosten sinken. Vergleichsrechnungen ohne Beihilfe sagen über deinen Fall wenig aus.

Kinder sind kein Nebenpunkt

Keine beitragsfreie Familienversicherung in der PKV. Wer versichert wird, hängt davon ab, wer mehr verdient.

Der Beitrag im Alter

Alterungsrückstellungen, Beitragsentlastung, gesetzlicher Zuschlag wirken unterschiedlich stark. Wir rechnen es durch, statt zu schätzen.

Einmal drin heißt nicht für immer drin

Die Mechanik der Pflichtgrenze — die Frage, die fast nie gestellt wird.

Zwei Jahre über der Grenze
→ versicherungsfrei ab Jahresende
Einmal unter der Grenze
→ sofort wieder pflichtversichert
Befreiung § 8 SGB V, 3 Monate
→ unwiderruflich
Beispiel

Sie verdient 82.000 € und wechselt privat. Nach der Elternzeit geht sie auf 60 % Teilzeit, das Entgelt fällt auf 49.000 € — sie wird sofort wieder pflichtversichert. Für viele ist genau das die Rettung.

Vor dem Antrag

Die anonyme Risikovoranfrage

Ein abgelehnter Antrag wird gespeichert und erschwert spätere Anträge. Deshalb klären wir vorher anonym, ob und zu welchen Konditionen du versicherbar bist — auch bei Dingen, die dir harmlos erscheinen: eine Physiotherapie, ein Rückenbefund, ein Gespräch bei einer Psychotherapeutin.

Deshalb brauchst du vorher deine Patientenakte — nicht nur, weil du wissen willst, was drinsteht, sondern weil Praxen manchmal Diagnosen abrechnen, die so nie gestellt wurden. Wie du sie anforderst, sagen wir dir.

Risikovoranfrage starten
Was du danach hast

Eine Einschätzung, ob die PKV für deine Situation trägt — mit den Argumenten dafür und dagegen, schriftlich.

So läuft es ab

Drei Termine bis zur Entscheidung

Private Krankenversicherung

Zusammen zweieinhalb Stunden. In der Regel vier bis sechs Wochen von der ersten Frage bis zur Entscheidung. Steht eine Gesundheitsprüfung an, kommen für die anonyme Voranfrage einige Wochen dazu.

Vorweg · Passt das?
Ein Anruf, 15 Minuten

Du sagst, was ansteht: Wechsel geplant, Beitrag gestiegen, Kinderwunsch, neue Stelle über der Pflichtgrenze. Wir sagen dir, was davon in unser Feld fällt und welche Unterlagen es braucht. Kein Termin, keine Vorbereitung, keine Verpflichtung.

Danach hast du: eine Einschätzung, ob wir dein Thema abdecken.
01
Termin 01 · Grundlagen
30 Minuten im Video-Call

Zuerst erklären wir, wie wir arbeiten. Wir sind Maklerinnen, also von dir beauftragt und nicht von einem Versicherer betraut — was das bedeutet, steht in § 59 Abs. 3 VVG. Daraus folgen Pflichten, an die wir gebunden sind: Wir müssen dich befragen und beraten, jede Empfehlung schriftlich begründen und unsere Auswahl auf eine breite Marktgrundlage stützen. Und wir legen dir auf Wunsch offen, welche Vergütung an einer Empfehlung hängt.

Danach sprechen wir über dich. Wo stehst du gerade, was steht an, was soll am Ende herauskommen. Bei der Krankenversicherung klären wir hier schon, ob du versicherungspflichtig, freiwillig versichert oder beihilfeberechtigt bist — denn davon hängt ab, welche Wege dir überhaupt offenstehen.

Am Ende dieser dreißig Minuten entscheiden beide Seiten, ob wir zusammenarbeiten. Und wenn ja: wie. Wir legen fest, was wir uns ansehen, welche Unterlagen es braucht und in welchem Abstand die Termine liegen. Bei einer klaren Frage lässt sich manches zusammenfassen. Bei einem vollen Ordner nicht.

Danach hast du: einen Plan, den ihr beide festgelegt habt — mit Umfang, Unterlagen und Terminen.
Dazwischen · Datenaufnahme
Du sammelst, wir bereiten vor

Du schickst uns, was wir gemeinsam festgelegt haben. Bei der Krankenversicherung sind das meist: dein aktueller Versicherungsschein, die letzte Beitragsanpassung, dein Einkommensnachweis und — falls du beihilfeberechtigt bist — dein Beihilfebescheid. Wir bereiten alles vor, damit der nächste Termin nicht mit Papierkram beginnt.

02
Termin 02 · Bestandsaufnahme und Einordnung
60 Minuten im Video-Call

Wir gehen gemeinsam durch, was du hast. Bei einem bestehenden Vertrag heißt das: Welche Leistungen sind zugesagt, wo liegen die Grenzen, wie hat sich dein Beitrag entwickelt und was steht zum Tarifwechsel nach § 204 VVG im Bedingungswerk.

Dann ordnen wir ein. Was würde deine finanzielle Struktur ernsthaft gefährden, was könntest du selbst tragen, was ist längst geregelt. Bei der Krankenversicherung kommen die Fragen dazu, die in Standardvergleichen fehlen: Elternzeit, Kinder, Teilzeit.

Danach hast du: eine schriftliche Bestandsaufnahme und die Prioritäten, in der Reihenfolge, die für dich gilt.
Dazwischen · Analyse
Du wartest, wir arbeiten

Wir rechnen durch und vergleichen am Markt: Beitragsentwicklung bis ins Rentenalter, Vergleich der Bedingungswerke, Prüfung deiner Rückkehroptionen und — falls du wechseln willst — die anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern. Die läuft ohne deinen Namen und dauert zwei bis vier Wochen. Wir machen das vor jedem Antrag, weil eine Ablehnung gespeichert wird und spätere Anträge erschwert.

03
Termin 03 · Konzept und Entscheidung
60 Minuten im Video-Call

Wir gehen das Konzept durch — Baustein für Baustein, mit den Annahmen dahinter und dem, was dagegen spricht. Für jeden Punkt entscheidest du einzeln: umsetzen, aufschieben oder bewusst lassen.

Danach hast du: ein Konzept mit schriftlicher Begründung, wie es § 61 VVG verlangt — und deine Entscheidungen dazu.
Danach · Umsetzung
Wir arbeiten, du unterschreibst

Was du entschieden hast, bringen wir auf den Weg. Anträge, Unterlagen, Fristen, Rückfragen bei den Gesellschaften. Bis eine Police vorliegt, vergehen je nach Gesellschaft nochmal zwei bis sechs Wochen.

Wenn sich etwas ändert

Wir erinnern dich an eine Überprüfung, in dem Abstand, den du festlegst. Kostenfrei. Und wenn vorher etwas passiert — neue Stelle, Kind, Trennung, Selbstständigkeit, Wechsel in Teilzeit — meldest du dich. Gerade bei der Krankenversicherung entscheiden solche Wechsel darüber, welche Wege offenbleiben.

Am Ende

Du triffst Finanzentscheidungen mit derselben Grundlage wie deine beruflichen: mit Zahlen, Alternativen und einer Begründung.

Wo du den Unterschied im Alltag merkst
ThemaGesetzlichPrivat (je nach Tarif)
ArztwahlBeschränkt auf KassenärztinnenFrei, auch Privatpraxen
KrankenhausNächstgelegenes Haus, MehrbettzimmerFreie Klinikwahl, Ein- oder Zweibettzimmer
ZahnersatzFestzuschuss, mind. 50 %, hoher Eigenanteil50–100 %, teils Staffel in ersten Jahren
ZahnarzthonorareBis zum 2- bis 2,3-fachen SatzJe nach Tarif — gute Tarife über den 3,5-fachen Satz
PsychotherapieNach Genehmigung, bis zu 300 SitzungenSehr unterschiedlich — nicht automatisch besser
LeistungsumfangPer Gesetz kürzbarVertraglich garantiert
Warum die beiden Systeme unterschiedlich rechnen

Die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet im Umlageverfahren: Die Beiträge der heute Erwerbstätigen zahlen die Kosten der heute Versicherten. Niemand spart für das eigene Alter vor — die nächste Generation trägt die Kosten.

Die private Krankenversicherung arbeitet mit Kapitaldeckung: Ein Teil deines Beitrags fließt in eine individuelle Rückstellung, die die steigenden Kosten im Alter abfedern soll — die Alterungsrückstellung. Das ist der Grund, warum sie beim Wechsel oder Tarifwechsel mitgenommen werden kann und warum sie beim Kündigen verloren geht.

Häufige Fragen

Komme ich aus der PKV wieder heraus?

Bedingt, und die Wege unterscheiden sich nach Status:

AngestellteEinkommen muss unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fallen — dann tritt die Pflicht automatisch wieder ein.
SelbstständigeNur über ein sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis unter der Grenze, oder ab 55 ggf. über die Familienversicherung der Partnerin.
Ab 55 JahrenFaktisch ausgeschlossen — außer du warst in den letzten fünf Jahren mindestens einen Tag gesetzlich versichert und nicht überwiegend versicherungsfrei.

Was in deinem Fall gilt, hängt an deiner Situation.

Was passiert mit meinem Beitrag im Alter?

Er steigt, aber nicht unkontrolliert. Alterungsrückstellungen dämpfen den Anstieg, Beitragsentlastungstarife zusätzlich. Bei Beihilfeberechtigten sinkt der Restkostenanteil im Ruhestand sogar. Wie es in deinem Fall aussieht, rechnen wir durch.

Mein Beitrag ist gestiegen. Muss ich den Versicherer wechseln?

Nicht unbedingt. Innerhalb deiner Gesellschaft hast du nach § 204 VVG ein Recht auf Tarifwechsel, unter Mitnahme deiner Alterungsrückstellungen und ohne neue Gesundheitsprüfung. Das prüfen wir zuerst.

Was ist mit meinen Kindern?

In der PKV gibt es keine beitragsfreie Familienversicherung. Jedes Kind kostet einen eigenen Beitrag. Wo Kinder versichert werden können, hängt davon ab, wer mehr verdient und wie beide Elternteile versichert sind.

Ich bin verbeamtet. Ist die PKV automatisch richtig?

Meistens ja, aber nicht immer und nicht in jedem Tarif. Entscheidend sind dein Beihilfesatz, deine Familiensituation und ob der Restkostentarif abdeckt, was die Beihilfe offenlässt.

Was, wenn ich nach der Elternzeit in Teilzeit gehe?

Fällt dein Einkommen unter die Pflichtgrenze, wirst du sofort wieder versicherungspflichtig — nicht erst zum Jahresende. Für viele ist genau das die Rettung. Wer stattdessen die Befreiung nach § 8 SGB V beantragt, verbaut sich diesen Weg dauerhaft.

Lohnt sich ein Selbstbehalt?

Er senkt den Beitrag sichtbar, aber nur auf den ersten Blick: Der Arbeitgeber beteiligt sich nicht am Selbstbehalt, nur am niedrigeren Beitrag — du sparst also nur die halbe Ersparnis. Steuerlich zählen nur Beiträge als Sonderausgaben, der Selbstbehalt nicht. Und der Rückweg ist eng: eine spätere Senkung gilt als Mehrleistung und erlaubt eine neue Gesundheitsprüfung.

Beispiel

Bei Kinderwunsch ist ein hoher Selbstbehalt kritisch. Der Weg zurück in den niedrigeren Selbstbehalt ist genau dann versperrt, wenn er gebraucht wird.

Ist privat bei Psychotherapie besser?

Nicht automatisch. Gesetzlich sind je nach Verfahren bis zu 300 Sitzungen zugesagt — eine Zusage, die viele private Tarife so nicht geben.

Brauche ich dafür ein Maklermandat?

Nein. Für eine Beratung zur Krankenversicherung musst du uns kein Maklermandat erteilen. Dein bestehender Betreuer bleibt, wo er ist.

Maklerin, Vertreterin, Honorarberaterin — was ist der Unterschied?

Eine Vertreterin oder Mehrfachagentin ist an bestimmte Versicherer gebunden. Eine Honorarberaterin berät gegen Stundenhonorar, ohne selbst zu vermitteln. Wir sind Maklerinnen: von dir beauftragt, nicht von einem Versicherer — daraus folgt die Pflicht zur Marktauswahl nach § 59 Abs. 3 VVG.

Was ein Wechsel kostet

Die Beratung kostet dich nichts. Entscheidest du dich für einen Wechsel oder einen neuen Tarif, werden wir über Courtage vergütet — sie ist im Beitrag enthalten und wird nicht zusätzlich berechnet. Dein Beitrag ist derselbe, ob du über uns abschließt oder direkt beim Versicherer.

Was ein Wechsel dich tatsächlich kostet, hängt nicht an uns, sondern an drei Dingen: deinem Alter, deinem Gesundheitszustand und dem Tarif, in den du wechselst. Bei einem Tarifwechsel innerhalb derselben Gesellschaft nach § 204 VVG behältst du deine Alterungsrückstellungen. Bei einem Wechsel der Gesellschaft verlierst du sie — deshalb rechnen wir immer beide Varianten.

Wenn die Rechnung ergibt, dass du bleiben solltest, sagen wir das.

Es gibt keine Rechnung, die du nicht vorher gesehen hast.

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Zum Nachlesen: Wissen — Krankenversicherung
Für Beamtinnen: Beamtenversorgung
Samira Harkat

Fünfzehn Minuten, dann weißt du, wo du mit deinem Thema richtig bist

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Kurzes Telefonat. Danach entscheiden beide Seiten, ob eine Beratung Sinn ergibt.